Treffen

 

 

Weiß- Blauer Himmel über Bonn!
Wer dabei war, weiß, was ich meine, und die anderen (schämt Euch) bekommen`s jetzt von uns erzählt.
Hingen auch morgens noch einige Regenwolken überm Siegerland, so wurde es doch von Stunde zu Stunde heller und wärmer. Spätestens seit diesem Wochenende wissen wir:
Petrus fährt 3er! War aber komischerweise auch nicht beim Treffen.
Beim Autohaus Hakvoort ging es locker und ungezwungen ab, Kaffee und Teilchen waren reichlich vorhanden, und so fielen auch die, die noch niemanden kannten, wozu auch wir uns zählten, schnell in einen lockeren Plausch über Nockenwellen, Leder aufarbeiten, Windschotts, Wetter und ähnliche interessante Dinge. Als Manfred Scholz dann schließlich zur Rally blies( übrigens noch mal vielen Dank an die Bonner, klasse gemacht!!),hatten die meisten von uns eigentlich gar keine grosse Lust dazu. Machte aber nix, die kam spätestens beim Fahren. Klasse Strecke, knifflige Fragen und die super Stimmung machten die Sache zum echten Erlebnis.
Als dann auch die letzten im Golf Course Bonn angekommen waren, konnten viele ihre Kameras nicht mehr unter Kontrolle halten. Die versammelte 3er-Schar gab auf dem noblen Grün aber auch wirklich ein tolles Bild ab. Apropos nobel, die Mannschaft vom Gästehaus war superlocker drauf, und auch die Golfer gaben sich interessiert und freundlich. Ich habe jedenfalls nur positive Stimmen eingefangen.
Auf der Jahreshauptversammlung ergaben sich dann auch einige interessante Änderungen.

Aber zu den ernsten Themen später mehr. Jedenfalls wurde es noch ein sehr geselliger, (feucht)-fröhlicher Abend. Man muß sich das einmal vorstellen. Da sitzen Leute an einem Tisch, die sich teilweise noch nie gesehen haben, im Alter von Mitte zwanzig bis Mitte sechzig, und plaudern drauflos, als wenn sie sich schon ewig kennen würden. Die letzten sollen übrigens dem Hörensagen nach gegen zwei Uhr die Kajüte angesteuert haben. Müssen wohl ein Paar trinkfeste Rheinländer gewesen sein.
Der Morgen danach
Nun gut, einige hatten es zwar noch etwas schwer, aber das entgegen dem Wetterbericht reinste Kaiserwetter lockte alle ziemlich früh aus den Federn. Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen dann auch die wieder ein, die nicht im Golf Course geschlafen hatten und es konnte mit der Preisverleihung begonnen werden. An alle Gewinner von hier nochmal herzlichen Glückwunsch.
Die Ausfahrt
Nach der Preisverleihung ging es dann auf einer zwar etwas langsamen, aber landschaftlich wunderschönen Ausfahrt runter zur Rheinuferpromenade. Mann, was für ein Gefühl, in einem langen Corso von Dreiern dort zu flanieren.(Das Ego will ja schließlich auch sein Zückerchen bekommen).
Wieder im Golf Course angekommen, schauten wir uns natürlich noch das Endspiel an. Na ja, Schwamm drüber. Anschließend wurden draußen noch ein paar Benzingespräche geführt, bevor sich dann nach und nach alle auf die Heimreise machten. Aber ich glaube, alle waren sich in einem einig:
Bis nächstes Jahr!
 

Bericht vom Klassiker-Treffen in Osnabrück
Wer einmal bei einem Treffen dabei war, weiß daß diese Zusammenkünfte von Verrückten dem Clubleben erst die richtige Würze verleihen. Und obwohl, oder besser, gerade weil das Klassikertreffen in Osnabrück für so viele Typen offen war, war es mal wieder ein tolles Erlebnis. Ein Bißchen über den Tellerrand herauszuschauen hat schließlich noch niemandem geschadet. Und ein mit E30 Technik zum Cabrio umgebautes E9 Coupe hat seinen ganz besonderen Reiz, vor allem, wenn es handwerklich perfekt ausgeführt ist. Bei der Anreise und am Samstag Nachmittag auf der Ausfahrt meinte der Wettergott zwar, er müsste unsere schönen Autos noch mal kurz waschen, aber ab ca. 17 Uhr brach sich dann die Sonne bahn. Da erwiesen sich meine Sonax Clean & Drive Tücher mal wieder als Retter in der Not.

Am Abend wurde dann noch auf dem Parkplatz vom Waldschlösschen intensiv Benzin geredet und Teile verkauft und getauscht. (Hach, endlich die lang ersehnten Original Fussmatten für meinen oben ohne E30 (juhu)). Muß wohl auch was geholfen haben, denn mein Schätzchen wurde am Abend bei der Preisverleihung postwendend als "schönster 3er" ausgezeichnet (stolz, froi!!!). Der restliche Abend wurde dann natürlich mit ausgiebigem Pokalebegiessen verbracht.

Sonntags war uns die Sonne den ganzen Tag treu, was dem Programm von Ausfahrt, Planwagenfahrt (man kann tatsächlich auch mit 2 PS glücklich sein) und Formel1 gucken ( 850 PS sind natürlich auch nicht schlecht, Hauptsache, man kommt an) den richtigen Rahmen verlieh.

Alles in allem muss man sagen, das sich auch die 280 km Anreise auf jeden Fall gelohnt haben.
Und obwohl auf der Rückreise die A2 wieder alle Register zog und wir mit Durchschnittstempo 50 gen Heimat zuckelten, werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabeisein.

 
     
 

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